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Dorfgemeinschaft: Bericht

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4. Januar 2021

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Die Sozialkomponente blieb auf der Strecke

Ein schwieriges Jahr ist zu Ende. Einschränkungen aller Art sind unsere treuen Begleiter geworden. Das hat uns aber auch immer wieder in Erinnerung gerufen, wie privilegiert wir sind und wie glücklich wir sein können, hier leben zu dürfen! Selbst in diesen schwierigen Zeiten haben wir die Möglichkeit, ohne grosse Umschweife rasch im Grünen zu sein, frische Land- und Waldluft zu tanken und von vielen Punkten aus auch noch fantastische Aussichten geniessen zu können.

Ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens ging im 2020 verloren: die Sozialkomponente. Das ist nicht nur für die älteren und gebrechlichen Menschen und deren Hilfspersonen sehr schwer. Umarmungen und das intime Gespräch fehlen ihnen ganz speziell. Aber auch für uns Glückliche, die grundsätzlich ein «normales» Leben führen könnten, fehlt der Knuddel, das traute Zusammensein und einfach das Miteinander ganz allgemein.

Kein Platz für neue Bekanntschaften

Die Vereine haben natürlich einen hohen Stellenwert bei diesen Aktivitäten. Das sind nicht nur Gelegenheiten, sich wieder mal zu sehen, sondern auch neue Bekanntschaften zu schliessen. Diese Begegnungen sind sehr wichtig für das Dorfleben im Allgemeinen. Wir haben viele Vereine im Dorf, die sich bemühen, mit ihren Angeboten diesen Zusammenhalt zu stärken – und alle mussten vor der Pandemie kapitulieren.

Die Dorfgemeinschaft ist einer der aktiveren Vereine in unserem Dorf und konnte 2020 leider nur zwei Anlässe durchführen: die GV mit anschliessendem Raclette-Plausch und den Familiezmorge. Die GV (Bericht) fiel gerade in die Woche vor dem Lockdown, doch schon da merkte man Zurückhaltung. Doch wir sind froh, konnten wir sie noch durchführen; zusammen mit dem feinen Raclette gab es doch für viele noch einmal einen gemütlichen Abend miteinander. Der Zmorge (Bericht) fiel in ein Zeitfenster, wo kleinere Veranstaltungen wieder durchgeführt werden konnten. Aus Rücksichtnahme auf die Vorschriften mussten wir das Angebot zwar verkleinern, aber das war kein Problem – die Gäste waren sehr zufrieden, und alle freuten sich, wieder einmal zusammen sein zu können, wenn auch mit etwas grösseren Abständen als üblich. Sogar Petrus hatte Mitleid, und so durften wir einen schönen Morgen erleben.

Trotz dem Virus motiviert

Grümpi, Metzgete und Helferhock fielen leider dem Virus zum Opfer. Wir hatten lange die Hoffnung, wenigstens die Waldweihnacht durchführen zu können, aber mit der Verschlimmerung der Situation war das leider ein Ding der Unmöglichkeit. Normalerweise transportieren wir den Christbaum am Sonntag nach der Waldweihnacht zum Milchhüsli beim Pflegeheim. Um trotzdem etwas Weihnachtsspirit zu kreieren, haben wir uns entschieden, den Baum bereits zum 1. Advent aufzustellen und so mitzuhelfen, etwas Festtagsstimmung zu kreieren. Wir laden alle Einwohner ein, bei einem kleinen Spaziergang vorbeizuschauen und vielleicht auch einige Momente innezuhalten und sich auf die kommenden Feiertage zu freuen. Wir hoffen, damit unserer Bevölkerung eine kleine Freude bereiten zu können.

Wir danken allen, die uns auch im 2020 unterstützt haben, und hoffen natürlich, im neuen Jahr wieder voll aktiv zu sein. Wir sind nach wie vor sehr motiviert und würden uns freuen, schon bald wieder die Planung für die nächsten Anlässe an die Hand nehmen zu dürfen!

Wir wünschen allen es guets Neus, das uns hoffentlich wieder fröhlichere Zeiten bringen wird. Ihnen allen viel Freude, Zufriedenheit, Glück und gute Gesundheit!

Der Vorstand

Bild: Waldweihnacht 2019

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