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6. Mai 2024

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Das Ortsmuseum ist eröffnet

Im Gemeindehaus Bergdietikon gibt es neu eine Dauerausstellung. Diese ergänzt die 2023 veröffentlichte interaktive Online-Karte.

Wer kürzlich im Gemeindehaus Bergdietikon war (), dem ist im Eingangsbereich der ein oder andere alte Gegenstand aufgefallen, der nun dort ausgestellt wird. Das hat mit der neuen und zugleich ersten Dauerausstellung des Ortsmuseums Bergdietikon zu tun. Diese wurde am Sonntagvormittag eröffnet. Das Motto der Ausstellung lautet «Grenzen überschreiten: Bergdietikon – vom Bauerndorf zur Agglomerationsgemeinde».

Rund fünfzig Personen erschienen zur Vernissage

«Das Museumsteam hat fleissig fotografiert, gesammelt und dokumentiert», sagte Urs Spörri von der Museumskommission. Die Dauerausstellung ist ein neuartiges Kapitel. Denn nachdem das Ortsmuseum 2009 im Untergeschoss des Gemeindehauses eröffnet wurde, gab es immer wieder temporäre Ausstellungen. In diesen wurden zum Beispiel die Geschichte der Schule oder Bergdietikon während des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Neu setzt das Ortsmuseum auf eine Dauerausstellung vor Ort und auf ein digitales Museum, das seit Sommer 2023 in Form einer interaktiven Geschichtskarte via www.ortsmuseum-bergdietikon.ch erreichbar ist – unabhängig von Öffnungszeiten.

Spörri bedankte sich bei den Mitgliedern der Museumskommission sowie beim Gemeinderat, der die Finanzierung bewilligt hatte. Gemeinderätin Françoise Oklé (FDP) vertritt den Gemeinderat in der Museumskommission und begleitete das Projekt. «Obwohl ich hier aufgewachsen bin, wurde ich auch immer wieder überrascht», sagte sie. Die Geschichten zur Gemeinde seien nun aufwendig und in interessanter Form aufbereitet worden. Dafür waren orts- und geschichtskundige Leute nötig. Lotti Locher sei im Team als wandelndes «Geschichtsbuch» von Bergdietikon unersetzlich gewesen.

Die Ausstellung basiert auch auf dem Buch «Grenzen überschreiten. Die Aargauer Gemeinde Bergdietikon seit dem Mittelalter» von Patrick Zehnder (Shop). Dieses erschien 2003 im Kontext des 200-jährigen Jubiläums der Gemeinde. Zehnders Recherchen brachten damals zutage, dass die 200-Jahr-Feier eigentlich fünf Jahre zu spät stattfand. Denn wie sich herausstelle, war Bergdietikon bereits 1798 als «Munizipalgemeinde Ob Dietikon» eigenständig geworden – und ist somit ein Kind der Französischen Revolution. An der Vernissage stellte Mike Grendelmeier von der Museumskommission das Buch vor.

Brigitte Diggelmann, ein weiteres Mitglied der Museumskommission, zeigte den Anwesenden zudem die QR-Codes, die über die Ausstellung verteilt sind und mit denen man direkt gewisse Informationen aus der interaktiven Karte abrufen kann. Diggelmann war die treibende Kraft hinter der Erstellung der interaktiven Geschichtskarte.

Pandemie als Wendepunkt

Die Digitalisierung hatte das Museumsteam während der Corona-Pandemie vorangetrieben. So wurde die Zeit, in der das Museum vor Ort geschlossen war und temporäre Ausstellungen immer wieder verschoben werden mussten, konstruktiv genutzt. Die Geschichtskarte enthält historische Bilder, Zeitungsartikel und aktuelle Ansichten zu zahlreichen Orten in Bergdietikon. Mit der neuen Dauerausstellung wurde das digitale Museum nun erstmals mit der Sammlung im Gemeindehaus kombiniert. Wer ohne Smartphone die Ausstellung im Gemeindehaus besucht, kann die digitale Karte auch über ein iPad aufrufen, das vor Ort zugänglich ist.

Der Eintritt in die Ausstellung ist nun während der ordentlichen Öffnungszeiten des Gemeindehauses möglich, auf Anfrage werden auch Gruppenführungen angeboten. Im Zuge der Vollendung dieses Projekts wird auch die bisherige Museumskommission aufgelöst. In neuer Form werden Grendelmeier und Diggelmann jedoch weiterhin für ihre Arbeit im Museum entlöhnt.

Im Anschluss an die Vernissage wurden die Gäste verpflegt – unter anderem mit Süssmost vom Bergdietiker Süssmost-König Fredy Boll. Boll und seine vielen Auszeichnungen sind in der interaktiven Karte im Ortsteil Gwinden zu finden.

Bild: v.l.: Françoise Oklé, Mike Grendelmeier, Lotti Locher, Brigitte Diggelmann und Urs Spörri.

Limmattaler Zeitung vom 30. April 2024 (Mara Aliotta)

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