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8. November 2019

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Ein fulminanter Jubiläumstag für die Pfadi

Die Pfadi Limmattal, die in Bergdietikon, Dietikon und Schlieren zuhause ist, feierte ihr hundertjähriges Jubiläum. Ein denkwürdiger Anlass mit einem interaktiven Spielnachmittag und einer Abendunterhaltung von ganz besonderer Klasse. Eigens zu diesem Anlass schuf auch die Gruppe rund um Walti und Brigitte Diggelmann, unterstützt von Mike Grendelmeier, eine neue Ausstellung im Rahmen des Dorfmuseums Bergdietikon mit dem Thema «100 Jahre Pfadi im Limmattal». Die Organisation dieses Jubiläumstages war ein gewaltiger Kraftakt, der durch das OK der Pfadi Limmattal unter der Leitung von Walti Diggelmann gestemmt wurde.

Die Pfadi Limmattal geht neue Wege. Bereits 2018 hat die Pfadi ihre digitale Welt mit der analogen verknüpft. Unter dem Motto «das Smartphone hält auch bei der Pfadi Einzug» begann diese digitale Transformation. In einem geschützten Umfeld wurde die Pfadi-App geschaffen, die den Mitgliedern die Vorteile von Gruppen-Chats und Mails bietet. Die App hat aber auch Module für Time- und Eventmanagement, Lagerzeitungen und Pushnachrichten. Und so sind die «Pfädeler» und die Eltern jederzeit über die Geschehnisse via Handy informiert. Unentschuldigtes Fernbleiben einer Übung ist schon fast nicht mehr möglich.

Smartphone und Schlangenbrot

Und so versteht sich von selbst, dass der ganze Tag unter dem Schirm der digitalen Transformation stattfand. Aber bei aller Technik und Social Media – die Pfadi-Romantik bleibt trotzdem erhalten. An vielen Orten brannten Feuerschalen, Schlangenbrote wurden gebacken und Würste am Stecken gebrätel. Ich kam am Abend mit einem feinen Rauchgeschmack nach Hause. Es blieb gerade genug Zeit, um mich für den Abend umzuziehen und rechtzeitig wieder in der Turnhalle zu erscheinen.

Verpflegungsstände mit Wurst und Brot, Kuchen, Feinem über dem Feuer, selbstgemachter Lager-Tee und – konform zur Jahreszeit – gebratene Marroni umrandeten den Spielparcours. Schnell mal das App mit dem Spiel laden und los gings. Aufgeteilt war das Spiel in neun sichtbare Posten, die im Gelände verteilt waren, und sechs unsichtbare Posten. Zwar galt es, jeweils einen «QR-Code» mit dem Smartphone zu fotografieren, aber immer musste auch die zugehörige Aufgabe gelöst werden, zum Beispiel Fragen wie: «Was ist bei einem Ereignis mit Personenschaden zu beachten? Wie sehen die Sofortmassnahmen aus?» Aber auch Knöpfe und Seile waren gefragt, genauso wie Kondition im Geschicklichkeitsparcours. Die jungen Pfädeler haben das toll gemacht, und auch die Mamis standen nicht hinten an. Die Papis beschränkten sich eher auf taktische Ratschläge. Spannend war es auch, einmal mit einfachen Mitteln ein Zelt aufzubauen. Wer eine bleibende Erinnerung wollte, konnte anm Siebdruckstand ein Pfadi-Symbol auf ein Kleidungsstück anbringen lassen – eine wirklich originelle Idee. Ein spannender Nachmittag mit viel tollen Ideen! Übrigens hat die Gruppe «Schlatter» den Wettbewerb gewonnen.



Erfahrungsgemäss stürmten die Besucher schon vor der offiziellen Türöffnung in die Turnhalle, und das war gut so, denn der Ansturm war riesig. Bis auf den letzten Platz belegt – und noch einige darüber hinaus.

Schlieren schenkt ein Lagerfeuer

«Keck», der Obmann des Altpfadervereins alias Walti Diggelmann und OK-Präsident, startete mit ein paar Minuten Verspätung den Abend mit den offiziellen Begrüssungen und Ehrungen. Er hiess alle Anwesenden willkommen und bat den Stadtpräsidenten von Schlieren, Markus Bärtschiger, den Stadtpräsidenten von Dietikon, Roger Bachmann, sowie Paul Monn als Vertreter des Gemeinderats von Bergdietikon und die Vertreter der kantonalen Pfadiorganisation auf die Bühne.

Mit einem originellen Geschenk an die Pfadi wartete Markus Bärtschiger auf. Er überbrachte eine Einladung zu einem Lagerfeuer mit Verpflegung zusammen mit dem ganzen Stadtrat. Der Deal: Der Stadtrat übernimmt die Kosten, die Pfadi macht das Feuer!

Im Anschluss erfolgte das multimediale Theater «100 Jahre Pfadi». Ein geschichtlicher Streifzug zeigte die Entwicklung der letzten hundert Jahre. Szenen, die vorerst auf alten Fotos basierten, dann aber – durch die Pfaditruppe in kleinen Filmen aufgezeichnet und als Slapstick aufbereitet – abgespielt wurden, erinnerten an die Zeit von Laurel und Hardy. Diese Szenen wurden begleitet von reellen Theatereinlagen der einzelnen Abteilungen. Zusammen ergab das ein witziges, freches und munteres Programm, umrahmt von zwei Pfadileiterinnen, die dazu ihre Kommentare gaben. Das Zeitraster aus den dreissiger Jahren in die sechziger Jahre, in die Hippiezeit, Gegenwart und selbstverständlich auch in die multivisionale Zukunft. Eine unterhaltsame und sehr aufwändig produzierte Show – toll gelungen!

Und selbstverständlich kaum auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Frappoli Catering sorgte für ein ausgezeichnetes Nachtessen und der Sportverein für einen tollen Service – beiden sei ein herzlicher Dank ausgesprochen. Erinnerungen an vergangene Zeiten, die sicher durch die Aufführung nochmals verstärkt wurden, gaben den Anlass für rege Gespräche, die später an der Bar fortgesetzt wurden.

Ein rundum gelungener Anlass, der nur dank dem riesigen Engagement des OKs so zustande kommen konnte, ganz vorne das «Familienunternehmen Diggelmann». Aber auch ohne Sponsoren wäre ein solcher Anlass nicht denkbar. Ddarum gehört auch ihnen ein spezieller Dank. Schön, dass in Bergdietikon solche Anlässe immer wieder auf die Beine gestellt werden. Der Pfadi wünschen wir für die nächsten hunderte Jahre den gleichen Erfolg wie in der Vergangenheit!

Das Schlusswort erhält Lord Baden Powell (Begründer der weltweiten Pfadibewegung): «Ihr solltet euch immer auf euch selbst und nicht darauf verlassen, was andere für euch tun können».

Die Redaktion
Werni Weibel


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