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Aktuelles: Bericht

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8. November 2019

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Wie das Dorfmuseum zu einer neuen Ausstellung kam

Der Virus «Pfadi-Geschichte» packte die Diggelmanns mit der Aufbereitung der Chronik 60 Jahre Pfadi. Diese konnte auf der fünfzigjährigen Chronik aufgebaut werden. Trotzdem begann eigentlich mit dieser Chronik auch das Sammeln von Dokumenten aller Art rund um die Pfadi.

Heute sind es unzählige Dokumente. Alte Fotos, Zeitungsartikel, Budgets oder Lagerberichte, die in Heften gebunden gesichtet, geordnet, interpretiert und digitalisiert werden mussten. Die Pfadi arbeitete ihre grossartige Geschichte auf und präsentiert diese unter anderem auch in Form einer Ausstellung im Dorfmuseum.

Die Verknüpfung war naheliegend – Brigitte Diggelmann, die lange Jahre in der Museumskommission Einsitz hatte und nach ihrem Rücktritt als Gemeinderätin immer noch aktives Mitglied der Musemskommission blieb, hat dem Gemeinderat und der Kommission vorgeschlagen, die Pfadi-Ausstellung als Gast bis zur nächsten offiziellen Ausstellung zu beherbergen. Die Gemeinde hat diesem Vorhaben zugestimmt und die Räume kostenlos zur Verfügung gestellt. Und so kam es, dass am vergangenen Samstag die Ausstellung im Rahmen des Feiertages der Pfadi eröffnet werden konnte. Der Präsident der Kommission, Urs Spörri, ging dann auch auf die Geschichte dieser Ausstellung ein.

Mit Hilfe von Picasso

Ein Jahr lang arbeitete das Team an der Ausstellung. Mike Grendelmeier, mit Pfadiname Picasso, half kräftig mit. Er war schon bei den bisherigen Ausstellungen des Dorfmuseums für die grafische Umsetzung verantwortlich und wusste daher ziemlich genau, was es braucht. Aber jetzt galt es doch erst einmal, einen groben Entwurf, ein Konzept, für die Ausstellung zu entwickeln. Die Pfadi-Ambition sollte mit einem zentralen Lagerfeuer vermittelt werden. Dazu mussten die richtigen Fotos und die dazu passenden Texte vorbereitet werden, damit sie auf die einzelnen Bildtafeln passten. Die hundert Jahre mussten so abgebildet werden, dass über den langen Zeitstrahl die wichtigsten Schritte dargestellt wurden. Gleichzeitig ist es dem Museum auch immer ein Anliegen gewesen, den Aha-Effekt nicht zu vergessen. So erging es auch mir – ich habe im Zeitraffer «neuere Zeit» unseren Sohn beim Abtreten aus dem Pfingstlager gefunden. Sinnbildlich für die Pfadi-Organisation: Die Gruppe war müde, hatte leuchtende Augen, war glücklich über das Erlebte und in einem Zustand, wo man die Kinder am liebsten samt Kleidern in die Badewanne steckt.

Die richtige Auswahl der Dokumente und das Erzählen der hundert Jahre umfassenden Pfadi-Geschichte in einem gegebenen Raum zu erzählen, ein Ambiente zu schaffen und die Besucherinnen und Besucher zu fesseln – genau diese Gratwanderung ist dem Team hervorragend gelungen.




Das Ortsmuseum Bergdietikon ist jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Es sind auch Führungen ausserhalb der sonntäglichen Öffnungszeit möglich und können unter vereinbart werden.


Bericht: Museumskommission

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