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3. Februar 2024

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Ein prächtiger Wintertag als Rahmen

Die Seniorenweihnacht 2023: gewohnt schön, gewohnt familiär. Zahlreiche Helferinnen und Helfer machten diesen Anlass zu einem unvergesslichen Erlebnis.

An diesem Sonntag war der Spaziergang zur Turnhalle wie ein Wintermärchen. Aber kurz nach Türöffnung füllte sich die Turnhalle rasch, und man suchte sich ein Plätzli neben seinen Freunden. Pünktlich um 12 Uhr begrüsste Paul Monn, Gemeinderat und Ressortleiter Soziales, zusammen mit den Vertretern des Familienvereins die Anwesenden. Das Team des Familienvereins hat vorgängig den letzten Schliff für die wunderschöne Dekoration angebracht. Alles war perfekt vorbereitet – die Kerzli der Tischdekoration angezündet.

Der Männerchor Rudolfstetten-Friedlisberg-Bergdietikon, unter der musikalischen Leitung von Liuba Chuchrova, erfreute die Anwesenden mit seinem vielseitigen Programm. Ein bunter Strauss von bekannten und weniger bekannten Liedern sorgte für eine weihnächtliche Stimmung und wurde mit grossem Applaus verdankt.

Nach der Vorspeise erinnerte unser Gemeindeammann Ralf Doerig in seiner Ansprache daran, was die Seniorinnen und Senioren in all den Jahren in Bergdietikon für die Gemeinde geleistet haben, und es freue die Gemeindebehörden, dass man mit diesen Seniorenanlässen etwas zurückgeben könne. Aber auch eine passende Geschichte durfte nicht fehlen, und so zitierte unser Gemeindeammann eine Geschichte mit dem Namen «Die Kerze».

Es ist die Geschichte eines Königs, der zwei Söhne hatte und sich langsam Gedanken über seine Nachfolge machte. So versammelte er die Weisen seines Landes und rief seine Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: Füllt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss. Und so ging der älteste davon und kam an einem Feld vorbei, wo Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos herum. Für ihn war es klar: «Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen.»
Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, alles ausgepresste Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein. Der Vater sagte: «Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht gefüllt. Du hast mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen.»


Aber nun genug geredet – jetzt soll die Weihnachtsfeier ein paar fröhliche Stunden bringen, und das Essen wartet ja auch! Die Crew des Familienvereins, verstärkt durch die jungen «Familienvereinler», nämlich viele Töchter und Söhne, startete mit dem Service.

Der in diesem Jahr sehr feine, traditionelle Schinken sowie der Kartoffelsalat fanden dank einem super organisierten Service schnell den Weg zu den mittlerweile hungrigen Gästen. Und bevor das langersehnte Dessert serviert wurde, nämlich die Schwarzwälder Torte (vom Familienverein-Team selber gemacht), konnten die Anwesenden in einem Beitrag von Frau Pfarrerin Maria Doka und Pastoralraumleiter Michael Jablonowski dem Gespräch zwischen einem Erzengel und dem Esel aus dem Stall in Betlehem zuhören.

Der Esel war doch recht erstaunt ob der vielen Leute und auch etwas besorgt, aber der Erzengel beruhigte ihn und fragte nach: «Wusstest du denn nicht, wer das ist?» – «Nein», meinte der Esel, «mir hat niemand etwas erzählt. Kommt da ein fremdes Paar und legt ihr Kind in meine Krippe – wen hätte denn das gefreut? Aber plötzlich leuchtete ein Stern und die Engel sangen. Hirten kamen und beteten das Kind an. Jetzt war ich aber schon etwas beschämt. Ich bin dann zum Kind hingegangen habe es angeschaut und das Kind hat mich angelächelt. Maria und Josef haben mich hinter dem Ohr gekrault und mein ganzer Ärger war vergessen.»

Eine gelungene Geschichte, die uns eigentlich erinnern sollte, dass Weihnachten das Fest der Liebe und des Verständnisses ist.

Dessert, Kaffee und, wer wollte, auch einen kleinen Klaren dazu, bildeten so langsam einen runden Abschluss dieser Seniorenweihnacht.

Das Team des Familienvereins hat einmal mehr mit viel Liebe das Programm zusammengestellt und dem Anlass ganz einfach einen menschlichen Touch gegeben. Wie jedes Jahr war die Halle wunderschön dekoriert.

Erstmalig wurde das Essen durch ein eigenes Team des Familievereins gekocht. Und das hat sich gelohnt: Die Vorspeise wunderbar abgeschmeckt, der Schinken sah wieder wie Schinken aus, und der vegetarische Teller war richtig gluschtig. Gut gelungen – ein grosses Kompliment!

Erwähnenswert bleibt aber auch wie jedes Jahr die Dekoration der Tische. Und am Schluss durften alle noch ein Päckli «Sternehimmel», Teigwaren als Sterne, mit nach Hause nehmen. Viele Stunden intensives Basteln waren dazu notwendig, genauso wie in den vergangenen Jahren.

Erneut ein gelungener Anlass! An dieser Stelle ein grosses Dankeschön ans OK des Familienvereins, an Sandra Steinger, Michelle Haug, an Peggy Schuhmann, Evelyne Zürcher, Pascal Steinger, die vielen Helferinnen und Helfer und vor allem auch die jungen Familienvereinler, an Christoph Kuhn und an die Gemeindeverwaltung, welche die ganze Administration sichergestellt hat. Ein ganz besonderer Dank gebührt auch dem Team der Spitex, die mit ihren Krankentransporten dafür gesorgt hat, dass Seniorinnen und Senioren, die nicht gut zu Fuss sind, an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnten.

Alle haben mit ihrem Engagement und mit viel Herzblut für diesen Anlass unserer Senioren für gemütliche Stunden und viele interessante Gespräche gesorgt. Die anwesenden Seniorinnen und Senioren freuten sich bereits auf die Weihnacht 2024!

Redaktion, Werni Weibel

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