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19. Mai 2015

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Aus dem Schokoladehimmel direkt in die Piratenhölle

Schokolade essen, bis nichts mehr reingeht! Das war meine persönliche Vorstellung vom diesjährigen Familienausflug des Familienvereins Bergdietikon. Und die wurde auch tatsächlich erfüllt! Aber das Besucherzentrum der Chocolat Frey AG in Buchs hatte noch viel mehr zu bieten. Ebenso, wie Käpten Jo’s Aarfähre nicht einfach nur ein normales Restaurant ist. Aber lesen Sie selbst.

Der Besuch im Schokoladeparadies begann mit einem lehrreichen Rundgang, auf dem uns Schritt für Schritt der Weg von der Kakaobohne bis zum fertigen Produkt erklärt wurde. Mit viel Fachwissen erklären verschiedene Mitarbeiter der Chocolat Frey AG gleich selber, woher der Kakao stammt, wie er geerntet, ausgesucht, transportiert, angeliefert und schliesslich verarbeitet wird. Dies zwar nur über Bildschirme, aber immerhin in voller Lebensgrösse! Man erfährt, was es für Zutaten braucht, um die verschiedenen Sorten herzustellen. Um Milchschokolade herzustellen, wird die durch Rösten und Mahlen der Bohnen gewonnene Kakaomasse mit Kakaobutter, Milchpulver und Zucker vermischt. Bei der schwarzen, etwas bitteren Schokolade wird das Milchpulver ganz weggelassen, wobei der Anteil an Kakaomasse entsprechend erhöht wird. Und hätten Sie gewusst, dass zur Herstellung von weisser Schokolade gar keine Kakaomasse, sondern nur Kakaobutter in Kombination mit Milchpulver und Zucker verwendet wird?

Interessant war es auch, anschliessend einen Einblick in den Verpackungsprozess zu erhalten. An einer Tafel waren von mehreren typischen Frey-Schokoladensorten die unterschiedlichen Verpackungen im Lauf der Zeit angebracht. Gemeinsam zu bestimmen, welches die erste Verpackung war, an die man sich erinnert, führte zur Erkenntnis, dass man doch schon eine ganze Weile süchtig nach diesem Produkt ist!

Die Grimassen der Schokoholiker
Der zweite Teil der Ausstellung bot uns eine Reihe verschiedener Stationen, an denen wir degustieren durften (eeeeendlich!) und bestimmen konnten, was für ein «Schokolade-Typ» wir eigentlich sind (erstaunlicherweise war «Schokoholiker» nicht unter den möglichen Typen …). Ein Fotokasten fotografierte unsere Grimassen auf dreifarbige Schokolade, welche zum Essen natürlich viel zu schade gewesen wäre. Und nebenan konnten wir unsere feine Nase im Geruchslabor testen. Alles, was es da zu erschnüffeln gab, findet sich auch in irgendeiner Form in einer Frey-Schokolade wieder. Faszinierend, was man alles mit Schokolade mischen kann!

Nach dem Rundgang durften wir schliesslich ebenfalls kreativ werden. Jeder durfte selber zwei Tafeln aus Milchschokolade, dunkler oder weisser Schokolade herstellen. Zum Kunstwerk wurden die Tafeln durch verschiedene Möglichkeiten des Mischens oder durch Ergänzen von verschiedenen Nüssen, Kokosraspeln, Cranberries und Himbeerstreuseln.

Nach so viel Schokolade sehnte sogar ich mich nach etwas Salzigem! So fuhren wir im Konvoy ins nahegelegene Biberstein zu Käpten Jo’s Aarfähre, wo wir das vorangegangene Dessert nun auch noch mit richtigem Essen ergänzten. Während sich die Erwachsenen nach dem Essen mehrheitlich dankbar in den Stühlen hängen liessen, tobten die Kinder wie die Wilden über den ausgedehnten Spielplatz und staunten über die Dinge, die es im Schiffsmuseum zu besichtigen gab. Der Höhepunkt war aber der Sturm auf hoher See. In einem Raum, der bis ins letzte Detail dem Inneren eines Piratenschiffs gleicht, wurden wir kräftig durchgeschüttelt und erlebten eine ruppige Fahrt über eine sehr schlecht gelaunte See. Mindestens so schlecht gelaunt wie der Piratenkapitän in der Kulisse!

Satt und müde von all diesen Eindrücken schipperten wir schliesslich alle nach Hause. Mein persönliches Fazit: Wiederum ein gelungener Ausflug. Danke an Trix Haug für die Organisation!

Nadine Bosbach




Bericht: Familienverein Bergdietikon

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