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Aktuelles: Bericht

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4. Dezember 2017

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Mit dem Feldstecher auf der Pirsch

Am 26. Oktober besuchten sechs Erwachsene und zwölf Kinder das Neeracherried zwischen Dielsdorf und Neerach. Mit einer Fläche von 105 Hektaren ist es eines der letzten grossen Flachmoore der Schweiz. Im Frühling und im Herbst rasten in den Riedwiesen und an den Teichen viele Entenarten, Watvögel und sogar Störche. Das Neeracher Ried verdankt seine Existenz dem Linth-Gletscher. Dieser schuf ein Relief, das später die Bildung von ausgedehnten Moorlandschaften begünstigte.

Schöner hätte dieser Herbsttag nicht sein können. Die Führung begann kurz nach 14 Uhr. Wir versammelten uns zuerst auf dem Dach des Zentrums. Hier hat man einen guten Überblick über das ganze Gelände.

Dann ging es über den Holzsteg zum Naturpfad und zu den beiden Beobachtungshütten. Aus diesen sogenannten «Hydes» lassen sich vor allem Vögel ganz aus der Nähe beobachten, ohne sie zu stören. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Natürlich haben sich die Jungs gleich zusammengeschlossen und die Mädchen waren für sich. Die Hydes sind so ausgerichtet, dass von jedem ein völlig anderer Ausblick in das Ried und den Teich möglich ist. Auf den Riedflächen war nicht so viel los. Das Wasser war bereits etwas abgelassen, da ab Ende Oktober das Zentrum geschlossen ist und diverse Schneidearbeiten im Schilf und im Ried vorgenommen werden. Das Schilf wird in Etappen geschnitten.

Als würde man vor ihm stehen

Die Schottischen Hochlandrinder waren weit hinten. Im zweiten Hyde sieht man direkt auf die Teiche. Wir waren alle mit Feldstechern ausgerüstet, und man konnte auch durch ein Teleskop die gefiederten Gäste in Grossaufnahme bestaunen. Es ist immer wieder faszinierend, wenn man einen Vogel so genau sieht, als würde man vor ihm stehen. Beim Kiebitz konnten wir jedes Federchen sehen. Hier war überhaupt viel los: Wir sahen Grau- und Silberreiher, Kiebitze, Bekassinen, Krick- und Stockenten. Hoch oben kreisten Milane.

Anschliessend ging es zu einem kleinen Teich. Hier erhielten alle Schalen und kleine Netze. Alle stocherten im Wasser und in den Blättern und füllten die Schalen mit dem Teichwasser. Noch schnell einen Blick aufs Wildbienenhaus und die verschiedenen Asthaufen, die vielen Lebewesen Schutz bieten.

Eine Larve für den Horrorfilm

Zurück im Zentrum durften wir die gefüllten Schalen in kleine Becher abfüllen und damit unters Mikroskop. Da staunten alle. Was winzig klein ist, wird hier besser sichtbar. Da gab es Babyfrösche, Mückenarten, Rückenschwimmer und jede Menge Libellenlarven, gross und klein. Lisa hatte eine grosse Larve in ihrem Glas, die hätte in einen Horrorfilm gepasst. Was in einem derart kleinen Teich alles kreucht und fleucht – unglaublich! Es war ein tolles Erlebnis für alle. Herzlichen Dank an alle Fahrer und Fahrerinnen!

IAnita Weibel



Bericht: Sportverein Bergdietikon

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